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Gemeindefreizeit 2007 PDF Drucken E-Mail

Liebe Gemeinde!
Liebe Freunde!
Der Sommer geht mit Riesenschritten seinem Ende entgegen. Viele waren schon auf Urlaub oder sind gerade zurückgekommen und der Arbeitsalltag kehrt wieder ein. Wir (Edith, zwei Kinder und ich) sind auf die Gemeindefreizeit mitgefahren und ich möchte heute einen Rückblick auf die Zeit in Obertrum geben. Vielleicht kann ich euch auch den Mund wässrig machen für das nächste Jahr. ...

Am Samstag, den 11. August machten wir uns also auf den Weg. Ein neuer Ort für eine Gemeindefreizeit. In einer Region, in der es wun-derschön grün und dafür auch entsprechend feucht ist. „Aber egal, was uns erwartet, von der Verpflegung in der Berufsschule für Tourismus hatten wir nur Gutes gehört. Zumindest können wir in diesem Punkt nicht enttäuscht werden“, dachte ich.
Auf der Hinfahrt regnete es - wie erwartet- teilweise in Strömen. Die Zimmer waren komfortabel, sauber und äußerst geräumig. Wir hatten als Gemeinde zwei Häuser zur Verfügung, in denen wir uns bequem aus-breiten konnten. Auch der Versammlungsraum stand uns alleine zur Verfügung. Die Sportlerherzen schlugen sofort höher, als man die ver-schiedenen Möglichkeiten, einschließlich der Turnhalle, einmal gesehen und vor allem ausprobiert hatte. Es gab jeden Tag Wettkämpfe der Füße (Fußball), der Hände (Volleyball) und der Schläger (Tennis). Wem diese Sportarten zu gefährlich waren, konnte sich im Fitnessraum er-tüchtigen.
Ich bin ohne Erwartungen an das Wetter nach Obertrum gefahren. "Wen ich mir nicht zu viel erwarte, kann auch nicht sehr enttäuscht werden", dachte ich mir. Doch Gott war sehr, sehr gnädig mit uns und hat uns eine wunderschöne Woche geschenkt. Ein bisschen Regen zu Beginn und am Ende, aber ansonsten „Kaiserwetter“ und viel Möglich-keit zum Baden. Drei Seen wurden von uns im Trumer Seenland er-obert. Ob zu Fuß umrundet, durchschwommen oder mit dem Boot der Länge nach durchquert.
Der Obertrumersee, der Mattsee und der Fuschlsee waren einfach herrlich. Geschenke Gottes, für die man einfach danken muss und die auch zu anderen Zeiten erobert werden können.
Auch die Berge lachten zu uns herunter und unsere Bergführer Karl und Erich haben gemeinsam mit ihren Schülern viele Höhenmeter gemacht.
Die Woche war auch eine tolle Möglichkeit, einander kennen- und  lieben zulernen. Für mich werden die Gottesdienst in Zukunft viel frischer und lebendiger sein, da ich meinen Bruder und meine Schwester im Herrn jetzt besser kenne. Ich möchte auch einladen zu der einen und anderen Wanderung im Herbst, damit unser "Zusammensein" nicht nur auf den Sonntagmorgen beschränkt bleibt. Es wird dazu noch rechtzeitig Informationen geben.


Das Thema der Vorträge in der Woche war
"Mit Gott durch dick und dünn - Vertrauen in allen Lebenslagen". Martin und Alice haben uns mit viel Liebe, Ehrlichkeit und persönlichen Berichten durch die gemeinsamen Vormittage geführt. Uns wurde unsere Kleinheit und unser Unwissen über den allmächtigen Gott bewusst, aber gleichzeitig die unendliche Liebe Gottes klar vor Augen geführt. Gott wurde Mensch in Jesus Christus. Wir sind noch nicht ohne Fehler, aber er hat schon viel in unserem Leben verändert und er gibt uns die Kraft, die Sünde zu überwinden. "Aber ich schaffe es nicht", denkst du. Bleibe nicht bei diesem Gedanken stehen. Der Grundstein ist gelegt. Gottes Geist in dir hat dich verändert und neu gemacht. Manche tun sich bei den Schritten im Leben schwerer, manche leichter. Doch genau hier greift Gott ein.
Jesus hat gesagt: "Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker. Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende."
Er ist bei uns. Jede Stunde, jeden Tag, jedes Jahr. Allezeit. Bei jedem und jeder. Ob du dir schwerer oder leichter tust im geistlichen Kampf. Jeder hat seine Schwächen, wo der Widersacher ansetzt.
Aber die Perspektive ist: Der allmächtige Gott ist mit und bei dir.
Und je schwerer du dir tust, desto mehr kann er in deinem Leben wirksam werden und dir beistehen.
Mit Gott durch dick und dünn zu gehen, heißt Schritt für Schritt im Vertrauen auf ihn zu gehen. Er ist bei dir alle Tage, bis an der Welt Ende.
Ich wünsche euch noch einen schönen und gesegneten Herbst und viele freudige und erfolgreiche Schritte mit Jesus an eurer Seite.

Robert Türkis
Bilder von der Gemeindefreizeit gibt es unter [Fotos] zu sehen und die Vorträge kann man im Downloadbereich herunterladen.

 
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